Figs. vars. sab18jul15

sab18jul15

the Project Gutenberg EBook of Wide World Magazine, Vol. 22, No. 128,
November 1908, by Various

A HUMAN CATHARINE-WHEEL—THIS EXTRAORDINARY DEVICE IS TO BE SEEN AT THE ANNUAL FEAST OF THE TOTONACO INDIANS, OF MEXICO. FOUR MEN, GAILY BEDECKED, TAKE THEIR PLACES ON THE ARMS OF THE MILL AND PROCEED TO MAKE IT ROTATE, WORKING UP TO A SPEED OF FORTY OR FIFTY REVOLUTIONS A MINUTE.

THE ONLY BRASS BAND IN THE WORLD WHOSE MEMBERS ARE DEAF AND DUMB.

From a Photograph.

The only brass band in the world whose members are deaf and dumb is depicted in the photograph reproduced below. This remarkable band belongs to the New York Institution for the Deaf and Dumb. To teach a person who is afflicted in this way to play an instrument and get him to understand something of musical notation would appear at first an impossible task, and it was only accomplished after many months of patience. First of all the players were taught how to blow the fife, the simplest of all wind instruments. The next step was more intricate. By the use of certain fingers the players were made to produce given notes, and in this way various tones were taught and committed to memory. Being of necessity taught with the utmost exactness, the pupils developed a confidence of execution not found in the average musical student.  …

Project Gutenberg's Lichtbild- und Kino-Technik, by Franz Paul Liesegang

Lichtbild- und
Kino-Technik

von F. Paul Liesegang

Lichtbühnen-Bibliothek Nr. 1
Herausgegeben von der Lichtbilderei
Volksvereins-Verlag GmbH., M.Gladbach 1913

cover

Der Lichtbilderapparat und seine Wirkungsweise

Die allgemeine Anordnung

Der Lichtbilderapparat ist nichts anderes als eine vervollkommnete Form der Laterna magica wie wir sie aus der Kinderstube kennen.

Fig. 1.

Fig. 1. Laterna magica.

Fig. 1 zeigt schematisch die Anordnung und läßt die wesentlichen Bestandteile erkennen: das Gehäuse mit der Lichtquelle, hier einer Petroleumlampe; die Sammellinse C in der Vorderwand des Gehäuses; davor die Bildbühne B, in welche die Glasbilder eingesetzt werden und weiter vorne, mit dem Gehäuse durch ein ausziehbares Rohr verbunden, eine zweite Sammellinse O. Die Linse C, welche man Kondensor nennt, hat die Aufgabe, die Lichtstrahlen zu sammeln und in einem Kegel durch das davorstehende Glasbild zu werfen. Die Linse O anderseits, die man als Objektiv bezeichnet, soll diesen Strahlenkegel aufnehmen und derart geordnet auf die Wand leiten, daß dort ein vergrößertes, scharfes Lichtbild entsteht. Die Eigenschaften, welche die einzelnen Bestandteile des Apparats besitzen müssen, lassen sich hieraus direkt ableiten: das Objektiv O muß zunächst solcher Konstruktion sein, daß es eine scharfe Vergrößerung des Glasbildes entwirft, ferner muß [S. 6] es so groß im Durchmesser sein oder, wie man sagt, eine so große »Öffnung« haben, daß alle vom Kondensor kommenden Strahlen aufgefangen werden. Der Kondensor C soll möglichst viele Strahlen der Lichtquelle aufnehmen, er soll das davorstehende Glasbild gleichmäßig beleuchten und die Strahlen in einem spitzen Kegel so nach vorne schicken, daß sie glatt ins Objektiv gelangen.

Der Kondensor

Fig. 3.

Fig. 3. Doppelter und dreifacher Kondensor.

Der Kondensor muß im Durchmesser so groß sein, daß er die Glasbilder ausbeleuchtet. Die Glasbilder nun, welche man im Handel bekommt, haben das Außenformat 81/4 × 81/4 oder 81/2 × 10 cm; das Innenmaß, d. h. die eigentliche Bildgröße, beträgt in der Regel etwa 7 × 7 cm. Um ein solches Bild von 7 × 7 cm bis in die Ecken zu beleuchten, braucht man, wie Fig. 4

Fig. 4.

Fig. 4. Kondensordurchmesser und Bildgröße.

Das Objektiv

Als Projektionsobjektiv wird meistens das von Petzval erfundene Porträtobjektiv benutzt;

Fig. 5.

Auswechselfassung, an welcher der Zahntrieb angebracht ist; bei dieser Anordnung ist eine bequeme und rasche Auswechslung gegen eine andere Objektivtube möglich.

[S. 9]

     Verhältnis von Bildgröße zu Abstand = 1 : 2

Fig. 6a.

  Verhältnis von Bildgröße zu Abstand = 1 : 3

 Fig. 6b.

Zusammenarbeiten von Kondensor und Objektiv

Der Kondensor muß der Brennweite des Objektivs angepaßt sein. Er soll dem Objektiv, welches in Fig. 7 durch eine einfache Linse wiedergegeben ist, einen Strahlenkegel zuwerfen, in der Weise, daß (wie unter I) alles Licht durch das Objektiv hindurchgeht.

Fig. 7.

Fig. 7. Das Zusammenarbeiten von Kondensor und Objektiv.

Einfluß der Lichtquelle

Aber noch ein Punkt ist beim Zusammenpassen von Objektiv und Kondensor zu berücksichtigen. Man stellt die Wirkungsweise des Kondensors durch die in Fig. 8 unter I gegebene Zeichnung dar, wonach die von der punktförmigen Lichtquelle L ausgehenden Strahlen durch die Linsen wieder in einem Punkte M vereinigt werden.

Fig. 8.

Fig. 8. Wirkungsweise des Kondensors bei punktförmiger Lichtquelle.

Tatsächlich liegen die Verhältnisse noch ungünstiger. Es steht uns nämlich keine Lichtquelle zur Verfügung, die punktförmig ist. Nehmen wir nun aber gemäß Fig. 9 eine Lichtquelle mit einer leuchtenden Fläche L1 L2, so wird jeder einzelne Punkt für sich ein Strahlenbüschel liefern; für L1 verläuft dies Büschel nach unten, wie unter I angedeutet ist, für L2 geht es in gleicher Weise nach oben.

Fig. 9.

Fig. 9. Wirkungsweise des Kondensors bei ausgedehnter Lichtquelle.

Ausführungsformen des Lichtbilderapparats

Fig. 10.

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